Kinder-Hospiz Sternenbrücke

1668-desktopSeit 2003 hilft das Kinder-Hospiz Sternenbrücke lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und, seit der Eröffnung des Jugendhospizes im Jahr 2010, auch jungen Erwachsenen bis zum Alter von 27 Jahren, zusammen mit ihren Angehörigen einen würdevollen Weg bis zu ihrem Tod zu gehen. Auf dem oft viele Jahre dauernden Krankheitsweg können die Familien an mindestens 28 Tagen im Jahr im Kinderhospiz aufgenommen werden, um für den weiteren schweren Weg Kraft zu schöpfen und Erholung zu finden.

Gesundheits- und (Kinder-) Krankenpflegekräfte, erfahrene Ärzte und Kinderärzte, Schmerztherapeuten, (Heil-, Sozial-) Pädagogen, Familientherapeuten, Trauerbegleiter, Seelsorger sowie eine Brückenschwester und die Hospizleitung sind
1516-desktop
in der Sternenbrücke vor Ort, um die erkrankten jungen Menschen liebevoll zu pflegen und ihre Angehörigen zu begleiten – ihr Gefühl von Alleinsein und Isolation zu lindern und sie somit auch seelisch und körperlich zu entlasten. Zudem unterstützen verschiedene Begleitungsangebote die Familien, die Belastung der Krankheit weiter tragen zu können. Auch über den Verlust ihres Kindes hinaus steht die Sternenbrücke den verwaisten Eltern und Geschwistern bei der Bewältigung ihrer Trauer zur Seite.

Um den betroffenen Familien nicht nur stationär, 1524-desktopsondern auch in der Häuslichkeit helfen zu können, wurde 2011 der Ambulante Kinder-Hospiz Sternenbrücke eröffnet. Dieser betreut lebensverkürzend erkrankte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit ihren Angehörigen in Hamburg.

 


Finanzierung:

Das Kinder-Hospiz Sternenbrücke begleitet die erkrankten jungen Menschen und ihre Angehörigen nicht nur in der letzten Lebensphase, sondern auch auf dem oft viele Jahre1497-desktop dauernden Krankheitsweg im Rahmen der Entlastungspflege, die rund 80 Prozent der Arbeit des Kinderhospizes ausmacht. Gezielte Angebote unterstützen die Familien, die Krankheit ihres Kindes weiter tragen zu können und helfen ihnen, wieder Kraft zu schöpfen.

Die erkrankten jungen Menschen kommen für mindestens 28 Tage im Jahr (und zeitlich unbegrenzt in der unmittelbar letzten Lebensphase) zusammen mit ihren Familien in das Kinder-Hospiz Sternenbrücke. Die täglichen Kosten für die umfassende Pflege und Begleitung 1520-desktopaller Familienmitglieder betragen im Schnitt 948,95 Euro. Die Kranken- und Pflegekassen übernehmen jedoch nur rund 50 Prozent der Kosten (476,90 Euro), davon 209,97 Euro am Tag für die Pflegepersonalkosten zur Versorgung eines lebensverkürzend erkrankten Kindes und 43,20 Euro pro Tag für die Übernachtungskosten eines Elternteils. Die anderen 50 Prozent der Kosten müssen aus Spenden aufgebracht werden, da die meisten „unserer“ Familien diese Kosten aufgrund der angespannten finanziellen Verhältnisse, in denen sie leben, nicht selbst tragen könnten. Denn die Pflege des Kindes schränkt ihre beruflichen Möglichkeiten ein, während zeitgleich (eventuell noch) vorhandene finanzielle Rücklagen für die Pflege des erkrankten Kindes aufgewendet werden müssen. Die Sternenbrücke möchte jedoch alle Betroffenen – unabhängig von ihrer finanziellen Situation – einfühlsam und umfassend auf ihrem schwierigen Weg begleiten, und ist so auf Spenden in Höhe von 1,85 Millionen Euro pro Jahr angewiesen. 

Die Arbeit der Sternenbrücke ist nur möglich, weil es Menschen gibt, die mit Engagement an unserer Seite sind und auf uns aufmerksam machen. Aufrufe auf Betriebsfeiern1523-desktop, Geburtstagen und Hochzeiten, die Erfüllung von besonderen Wünschen aus dem gesamten Haus oder auch die ehrenamtliche Mitarbeiter sind nur einige Beispiele dafür, wie auch Sie uns auf unserem Weg begleiten können.

 

 

Fotos und Text: Homepage Sternenbrücke